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Administrative vereinfachungen - Warentransporte mit Traktoren

Bekanntlich dürfen die Traktoren von landwirtschaftlichen Betrieben (Landwirte, Gärtner, Winzer und Forstwirte) mit steuerbefreitem Agrardiesel nur dann auf öffentlichen Strassen zum Warentransport genutzt werden wenn die beförderten Produkte in direkten Zusammenhang mit dem Betrieb stehen.

Jeder Warentransport der also nicht in direktem Zusammenhang mit dem Betrieb steht, ist zwar nicht untersagt, muss aber mit normalem (besteuertem) Diesel durchgeführt werden. Solche Transporte müssen im Vorfeld beim zuständigen Zollamt angemeldet werden und die zu nutzende Menge an steuerbefreitem Diesel muss versteuert werden.

Ab sofort dürfen die erwähnten landwirtschaftlichen Betriebe wenn sie ausnahmsweise und gelegentlich Warentransporte (entgeltlich oder gratis) für andere private Personen mit ihren als landwirtschaftlichen zugelassenen Traktoren durchführen dies tun ohne im Vorfeld bei einem Zollamt vorstellig zu werden um den zu nutzenden Agrardiesel mittels Verbrauchssteuererklärung zu versteuern. Der Kassenbeleg von dem an der Tankstelle getankten normalen Diesel genügt.

Wenn also in Zukunft ein solcher gelegentlicher Warentransport (zB Baumetrial, Sand, Holz, usw) für eine Privatperson mit einem Betriebstraktor durchgeführt wird, muss der Traktor mit normalem Diesel an der Tankstelle betankt werden. Die ausgehändigte Rechnung (Kassenbeleg) die bei einer Kontrolle nicht älter als 2 Tage sein darf, muss während des Transportes mitgeführt werden und muss den Beamten vorgezeigt werden können. Die getankte Menge an normalem Diesel muss in etwa der Wegstrecke des Transportes entsprechen. Die Beamten haben im Zweifel (ob der Traktor wirklich mit normalem Diesel betankt wurde) das Recht eine Probe des Kraftstoffes zu ziehen um das Mischungsverhältnis im Labor überprüfen zu lassen.

Im Falle eines Warentransportes, der mit einem landwirtschaftlichen Traktor getätigt wird und der nicht in direktem Zusammenhang mit dem Betrieb steht, und für welchen bei einer Kontrolle kein Kassenbeleg vorgezeigt werden kann, wird dieses als Akzisenvergehen geahndet und kann mit einer Strafe zwischen 500 und 5.000 Euro belegt werden.

Grünschnitt, Holzschnitz,…

Ebenfalls im Rahmen der administrativen Vereinfachung, wird es den Betrieben welche mit einer Gemeinde/dem Staat ein Abkommen haben (z.B. Sammelstellenbetreiber für Grünschnitt, Belieferung mit Holzschnitz für die Gemeindeheizung, Schneeräumeinsatz,usw.) um periodisch dementsprechende Transporte/Arbeiten für die Gemeinde mit dem Betriebstraktor durchzuführen, gestattet den zu Unrecht genutzten Akzisenbefreiten Diesel halbjährlich nachzuversteuern.

Eine dementsprechende Genehmigung wird den Betrieben seitens der Zolldirektion auf Anfrage ausgestellt, wenn solche Transporte/Arbeiten gelegentlich stattfinden und nicht die Hauptbeschäftigung des Betriebes darstellen.

Für weitere Informationen in Zusammenhang mit der halbjährlichen Nachversteuerung, steht der Dienstleistungsbetrieb des Maschinenrings SERVERT Sàrl in Colmar-Berg 12a, Cité Morisacker (Tel.: 85947424) gerne zur Verfügung.

ACHTUNG!

Wenn zB neben den Transporten die in Zusammenhang mit dem Betrieb stehen immer wieder andere Transporte von Sand, Bauschutt, usw (zB als Sub-Unternehmer) getätigt werden so fällt diese Dienstleistung weder unter die obenerwähnten Vereinfachungen noch ist sie mit einem von der Fahrzeugsteuer befreiten und mit Agrardiesel fahrenden Traktor erlaubt.

Für solche Transporte muss ein Traktor benutzt werden dessen Fahrzeugsteuer bezahlt- und wo normaler Diesel getankt wird. Alles andere stellt einen unlauteren Wettbewerb dar, wird von der Zollverwaltung als Vergehen angesehen und gemäß der entsprechenden Gesetzgebung verfolgt und bestraft.

 

 

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Dernière mise à jour
du site : 05.11.2012